Lieber Mitglieder und Interessierte des Kreis e.V.,
heute versenden wir Euch die Einladung zu unserer Mitgliederversammlung, welche am Samstag, den 23.3. um 11 Uhr in Neutsch stattfindet.
Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Ihr findet die Einladung im Anhang.
Aus dem langsam erwachenden Frühling ein Gruß zu Euch hin
Beate für den Vorstand
Einladung zur Mitgliederversammlung Liebes Vereinsmitglied, wir laden Dich herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung am Samstag, 23.März 2024 um 11 Uhr bei Alwin Graf, Neutsch 72, 64397 Modautal Tagesordnung:
Bericht über die Vorstandsarbeit und Vereinsaktivitäten, insbesondere auch über die Initiationsreisen
Diskussion
Bericht des Kassenprüfers
Entlastung des Vorstandes
Wahl des Vorstandes
Nächste Vereinsaktivitäten
Verschiedenes
Wir freuen uns sehr auf Euch und grüßen ganz herzlich. Mit herzlichen und hoffnungsvollen Grüßen Euer/Ihr Vorstand Hildegard Hillenbrand Beate Telkemeier Andreas Stachowiak Andreas Telkemeier
heute senden wir Euch den 71. Infobrief zu und außerdem den Text von Marina Stachowiak „Rückkehr der Göttin“. Wir sind immer noch sehr bewegt von dem Film „From the Goddess“, welchen wir vorletzten Samstag gezeigt haben. Danke an Hildegard für das Verfassen des Infobriefes und das Schildern deines persönliches Erlebens.
Und auch danke an Marina Stachowiak für den spannenden Text, welcher sich auch mit er gleichen Thematik befasst. Link zum Text „Rückkehr der Göttin“
Viel Freude beim Lesen!
Im nächsten Monat am 23.3. findet unsere Mitgliederversammlung statt, die Einladung folgt dieser Email. Im Nachhinein werden wir noch ein Offenes Kreistreffen gestalten. Wir wünschen Euch ein langsames Eintauchen in die Frühlingskraft und ein stetiges Aufsaugen von Licht und Vogelgezwitscher!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen,
Beate
Infobrief Nr. 71 Neutsch, Februar 24
Liebe Mitglieder, Freunde, Interessierte und Förderer des Vereins der Kreis e.V.
Am 09.02.24 trafen wir uns wieder in etwas größerer Runde in unserem „Offenen Kreis“ zu dem auch in Zukunft JEDER herzlich eingeladen ist!
Sibylle und Beate leiteten das Zusammensein. Vielen Dank!
Beate zeigte uns den Film aus einer 6-teiligen Dokumentationsreihe „From the goddess“ <Die Dokumentationsreihe untersucht die zentrale Rolle der großen Göttin in der Frühgeschichte und in der Neuzeit> (Aus dem Internet)
Im Geschichtsunterricht oder in anderen Filmdokumentationen erfuhren und erfahren wir vorwiegend, dass die Zeit unserer Ahnen total kriegerisch gewesen sein soll und ja auch war. Mich hat in dieser Doku-Reihe erstaunt, wie friedlich unsere frühesten Vorfahren – im Einklang mit der Natur- miteinander lebten. Tausende und Tausende von Jahren blieb dies so. Mann und Frau teilten den Alltag gleichberechtigt. Eine friedliches Zusammenleben und eine Gruppenzusammengehörigkeit war Alltag. Dies bezeugen auch neueste archäologische Forschungen. Ein Matriarchat das Männer unterdrückt, gab es nicht.
Mit dem Symbol der Göttin im Matriarchat ist ursprünglich die Natur gemeint. Durch einen Klimawandel und der damit verbundenen Trockenheit, waren die Steppenvölker gezwungen, in andere Weidegebiete zu wandern. Durch die damit verbundene Verdrängung anderer Volksgruppen, kam es zu ersten kriegerischen Auseinandersetzungen. Vorher kannten unsere Ur-Ahnen keine Kriege.
Die Thematik in diesem Film ist sehr umfangreich und gab uns Anlass, zu einem regen Austausch. Ich finde, dass der Film Hoffnung weckt. Warum sollten wir uns das Zusammenleben unserer Ahnen nicht zum Modell machen?
Warum sollte es nicht mehr möglich sein im Frieden miteinander zu leben?
langsam tauchen wir wieder auf aus der dunkelsten Zeit im Jahr und spüren schon den Frühling kommen.
In ein paar Tagen feiert die Erde auch Lichtmess, Imbolc. Die Flamme brennt wieder heller. Im Kalender ist der Frühling ja noch weit weg, aber im Jahreskreis beginnt er schon zart am 1. Februar, dahinein gehört auch die Fastnachtszeit…das Austreiben des Winters. Und so bunt und auch wechselhaft närrisch geht es auch in dieser Jahreszeit zu…mal ist es noch eisig kalt, dann wieder können wir uns schon an der Sonne erfreuen. Dieses Sprunghafte gehört in diese Zeit.
Mit neu entzündeter Flamme geht es auch bei uns weiter im Kreis. Für dieses Jahr starten wir mit einem neuen Thema. Es geht um unsere Wurzeln hier in Europa, um die Zeit der Göttin, in welcher die Menschen friedlich zusammen lebten.(HER- Story)
Wie ich finde fehlt uns oft ein guter Zugang zu unseren Ahninnen und Ahnen…wir haben eine lange Geschichtsschreibung (His-story) von Kriegen und Herrschaft, nichts von dem wir Kraft schöpfen könnten…und wir schauen uns um in anderen Kulturen, welche noch die Lebensweise der Harmonie mit der Erde bewahrt haben. Und das ist auch von großem Wert.
Wir wollen uns nun in den nächsten Kreistreffen auf die Spuren unserer Wurzeln begeben und in ihnen etwas finden, was uns nährt, mit dem wir uns verbinden können.
Ich freue mich schon sehr auf dieses Jahr und diese Forschungsreise. Für mich ist diese Reise sehr erhellend und verbindend.
Wir treffen uns am Samstag, den 10.Februar von 11- ca. 13 Uhr 30 in der Neutsch 72
Wir werden diesmal den ersten Film aus der Filmreihe „From the Goddess“ von Laura Hirch schauen. Episode 1 : „Ancient Mother- Ur Mutter“ und uns hinterher darüber austauschen , nachspüren…
heute wollen wir Euch noch den letzten Infobrief zukommen lassen.
Mitte Dezember hatten wir ein letztes Offenes Kreistreffen, bei welchem uns Erich aus Vivian Dittmars Buch über den Wohlstand in Beziehungen berichtete.
Darauf folgte ein ehrliches Teilen in der Runde, wie es jedem in seinem Leben ergeht.
Zum Abschluss las Beate noch einen Text von Ursula Segezzi über die Wintersonnenwende vor und wir ließen mit einem Räucherritual Altes gehen und segneten uns gegenseitig mit dem Rauchgeist der Pflanzen.
Im November war Gerald Klamer zu Gast mit seinem Bericht über die Karpaten. Diese Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Verein „Neutsch aktiv“ statt.
Das wohl wichtigste Ereignis in diesem Jahr für unseren Verein war die Visionssuche „Into the Wild“ für die jungen Männer, welche in Sulzbach am Rhein stattfand.
Die Männer hatten einen tollen Platz und ganz besondere Herausforderungen mit dem wilden Wetter von Starkregen und Sturm. Alwin und seine Mentoren kamen beglückt zurück und berichteten von den wertvollen Prozessen der jungen Männer.
Im Oktober fand dann das Nachbereitungstreffen mit den Eltern in Neutsch statt, welches auch sehr berührend und bewegend war. Tiefe Wandlungsprozesse waren und sind sichtbar im Gange.
Wir danken Alwin und Marlene aus vollem Herzen für diese Fackel, welche sie hochhalten und ein Licht für viele junge (und Ältere ;)) Menschen sind.
Außerdem geht ein großer Dank an die Mentoren und Mentorinnen, ohne sie wäre die Begleitung der jungen Menschen nicht möglich.
Und natürlich danken wir allen Förderern und Mitgliedern, die diese Arbeit mittragen.
Nun geht ein reiches und weltlich erschütterndes Jahr durch die tiefsten und magischsten Räume im Jahreskreis, um sterben zu lassen, zu regenerieren, sich selbst zu erneuern und um dann mit neugeborenen Lichtimpulsen frisch zu weben im Jahr 2024.
So lassen auch wir ruhen und freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2024.
Die Termine stehen schon fest und kommen per E-Mail zu Euch.
Neue Termine 2024 wie immer samstags von 11-14 Uhr in Neutsch 72
10. Februar, 23. März, 08. Juni, 07. Juli ist der Naturerlebnistag, 24. August, 26. Oktober, 14. Dezember
Im Frühjahr wird es eine Mitgliedervollversammlung geben.
Und natürlich werden wir im Sinne des Kreis e.V. in unseren Offenen Kreistreffen die Verbindung mit Natur, Körper und Bewusstsein stärken und nähren.
Zu Fuß durch die Urwälder der Karpaten Vortrag des Waldwanderers Gerald Klamer in Neutsch am Samstag, den 11.November um 10 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus
Vor einem Jahr war der Waldwanderer Gerald Klamer zu einem vielbesuchten Vortrag über die Situation der deutschen Wälder in Neutsch, Modautal.
In seinem nächsten Projekt durchquerte er zu Fuß den größten Teil der letzten wilden Wälder der Karpaten. Dieses Gebiet ist vier Mal so groß wie das Saarland. In dieser zweitgrößten Gebirgskette Europas haben sich in einer Größenordnung von mehreren Hunderttausend Hektar vom Menschen fast unberührte Waldwildnisse erhalten, die unseren ursprünglichen Wäldern sehr stark ähneln. Diese unberührten Gebiete sind für die Biodiversität und gegen den Klimawandel äußerst wichtig.
Ende März 2022 beginnt Klamer seine Wanderungen bei noch winterlichen Verhältnissen, so dass er sich bald sogar Schneeschuhe zulegen muss, um überhaupt voran kommen zu können. In der Slowakei begegnet er Wölfen. Dort erfährt er auch von Naturschützern, warum das Auerhuhn, der Charaktervogel der Gebirgswälder so stark bedroht ist.
Rumänien ist das Land, wo 80 % der noch verbliebenen Urwälder der gemäßigten Zone Europas wachsen. Aber auch dort stehen die Wälder unter großem Druck. Immer wieder sieht er erschütternde Bilder, die zeigen, dass gerade jetzt die letzten wilden Wälder stark durch illegale Abholzungen bedroht sind. Er trifft Urwaldforscher und Aktivisten, die unter Lebensgefahr arbeiten und kann so Stück für Stück das Puzzle zusammensetzen, was jetzt zur Erhaltung der Urwälder getan werden muss.
Viele der Urwälder befinden sich in fast unzugänglichen Gegenden, in die Klamer nur mit großem körperlichen Einsatz und nicht unerheblicher Gefahr vordringen kann. Dafür wird er mit Beobachtungen von Bären und Auerhähnen belohnt, sowie vielen anderen Bewohnern der Wälder. Vom Winter läuft er durch den Frühling in den Sommer und erlebt so den Wechsel der Jahreszeiten ganz plastisch.
In den Südkarpaten besucht er das ehrgeizigste Nationalparkprojekt Europas, wo von einem deutschen Wolfsforscher initiiert, ein geschütztes Gebiet mit der zehnfachen Fläche des Nationalparks Bayerischer Wald entsteht. Dort kann Gerald Klamer sogar als ausgestorben geltende Tierarten wie die Wisente zusammen mit einem Ranger beobachten.
Der Vortrag ist eine fantastische Mischung aus persönlichem Abenteuer, Naturerleben, Wissenswertem über wilde Wälder und einem Appell zu ihrem Schutz. In einem 90-minütigen Vortrag erzählt Klamer diese Geschichte in einer interessanten Multivision, wo die Bilder zu denen er packend erzählt, sich mit ruhigen Passagen voller schöner Naturbilder abwechseln.
Der Vortrag ist kostenlos. Um eine Spende wird gebeten.
mit dem wunderschönen Morgenlicht senden wir Euch herzliche Herbstgrüße mit unserem schon 69. Infobrief zu.
Lieben Dank an Dich, Hildegard, fürs Verfassen!
Außerdem wollen wir Euch schonmal darauf hinweisen, dass wir im November ein besonderes EVENT haben. Am Samstag, den 11.11. kommt am Vormittag Gerald Klamer, der Waldwanderer, zu uns wieder nach Neutsch. Nachdem das letzte Mal so gut besucht und der Vortrag so spannend war, haben wir ihn wieder eingeladen.
Diesmal berichtet er über die Karpaten und seine Waldwanderzeit dort. Wir freuen uns schon sehr.
Weitere Infos folgen noch.
Ein letztes Offenes Kreistreffen findet am Samstag, den 16. Dezember statt.
Genießt die Farben und goldenen Sonnenstrahlen
Beate
Infobrief 69
Neutsch im September 23 Liebe Mitglieder und Freunde des Kreis e.V. Wir trafen uns heute in kleiner Runde in Neutsch 70. Da Ursula Geburtstag hatte, begannen wir unser Treffen mit einem Geburtstagslied, Kaffee und Kuchenbüfett. Gut gestärkt konnten wir uns nun gut auf „die Arbeit“ konzentrieren. Zur Einstimmung spielte Sibylle für uns auf ihrer neuen indianischen Flöte. Wunderbar!
Sibylle berichtete von der Mitgliederversammlung des Vereins Netzwerk Naturpädagogik. Sie schlug vor, dass der Kreis e.V. im Jahr 2024, wieder beim Naturerlebnistag des Netzwerks im Bessunger Forst vertreten ist. Der Vorschlag fand Zustimmung.
Die Initiationsreisen finden weiterhin statt. Alwin schrieb dazu an den Vorstand: Wir hatten eine gelungene Initiations-und Visionssuchereise mit 7 jungen Männern in den Waldbergen bei Sulzbach an der Murr. Ein prima Gelände und sehr engagierte und unterstützende Besitzer des Geländes (ein Förster mit seiner Frau). Gute Prozesse bei den jungen Männern -trotz oder gerade durch herausfordernde Wetterbedingungen und gute Stimmung in unserem 5er-Team.
Erich und Andreas Stachowiak berichteten von ihrer Medizinwanderung in ihrer Männergruppe. Sie waren beide noch ganz erfüllt von ihrem Erleben.
Beate stellte uns ein Kapitel aus einem lesenswerten Buch vor. Vivian Dittmar – Echter Wohlstand – Ein Plädoyer für neue Werte Thema des vorgestellten Kapitels : Zeit und Geld. Zeit: Zeitwohlstand ist: Wenn man sich dem Fluss der Zeit überlassen kann. Wenn man im Einklang ist mit seiner Zeit. Vivian Dittmar brachte ein Beispiel aus Bali. Die Balinesen bereiteten ein Fest vor. Die Touristen fragten ungeduldig, wann das Fest stattfinde. Die Antwort der Balinesen: „Wenn es so weit ist“ und arbeiteten geruhsam weiter. Zeit ist Lebenszeit. Wenn ich gut in der Zeit bin, dann bin ich präsent. Dann dehnt sich die Zeit aus und entschleunigt sich. Diese Verlangsamung ist ein Schlüssel. Langsamer-tiefer-mehr zu mir hin. Zeit ist das direkte Erleben von Leben. In früheren Zeiten gab es Waschtage. Man weichte die Wäsche ein und hatte zusammen mit anderen Frauen Zeit für ein Schwätzchen. Heute gibt es die Waschmaschine. Wie gehen wir mit der so geschenkten Zeit durch die Technik um? Ich habe keine Zeit-ich habe kein Geld sind ähnliche Sätze. In unserem Wirtschaftssystem ist Arbeitszeit gleich Geld. Zeit wird zum Kapital. Wenn ich Zeit mit Geld gleichstelle, dann wird Zeit zum Rohstoff. Druck führt zur Zeitarmut und verhindert das Erleben des Augenblicks. Hast lässt uns glauben, dass man Zeit sparen kann. Der Gegensatz dazu ist: Überdruss, Kreativitätsarmut/ Langeweile. Wenn ich ganz in der Zeit bin, dann bin ich präsent. Dann dehnt sich die Zeit aus und entschleunigt sich. Arbeitszeit/ Freizeit/ sind in unserer heutigen Zeit getrennte Welten. Dies ist eine ungesunde Spaltung. Wäre es möglich in und an der Arbeit so viel Freude zu entwickeln, dass Urlaub ein Bonus, aber keine Flucht vor wäre? Geld: Macht Geld frei? Auch bei reichen Menschen gibt es die Angst, nicht genug zu haben. Die Abhängigkeit vom Geld. Identitätsverlust. Wie die Sucht nach Zucker, kann es eine Sucht nach Geld geben. Menschen mit wenig Geld sind eher angewiesen auf andere. Sie sind freier für Beziehungen. Beziehungen kann man nicht schnell kaufen. Wenn wir unsere Werte für Geld tauschen, dann gibt es kein Zurück. Einbahnstraße. Umdenken Wir brauchen ein Umdenken. Ich selbst bin der Arbeitgeber, denn ich ermögliche es mir, zu arbeiten. Ich trage zu etwas in der Gesellschaft bei. Ich werde bezahlt, weil ich die Arbeit tun kann. Ich bin an einem Platz, an dem ich in Beziehung treten kann.
Das Thema war sehr interessant. Erich wird uns bei unserem nächsten Treffen, am 16.12. ein weiteres Kapitel des Buches vorstellen. Für das Protokoll Hildegard
am kommenden Samstag, den 23.9. findet unser Offenes Kreistreffen statt.
Bitte beachtet
1. die neue Uhrzeit: 11-14 Uhr
2. einmalig findet unser Treffen nicht in der 72 statt, sondern bei Hildegard Hillenbrand in Neutsch 70, also genau nebenan!
Der Herbst zieht ein und Wind und Regen, goldenes Licht und gleichzeitig auch die Qualitäten der Dankbarkeit, der Rückschau, des Abwägens, des Ausgleichs. Am 23.9. ist ja auch Tag-und Nachtgleiche.
Wir werden uns im Naturgang genau mit diesen Qualitäten verbinden.
Außerdem führt uns unser Weg des Erforschens weiter mit dem Thema Zeit und Geld und was echter Wohlstand bedeutet.
Dazu hören wir etwas aus dem Buch von Vivian Dittmar, „Echter Wohlstand“.
Das letzte Mal beschäftigten wir uns mit der Momobewegung und diesmal tauchen wir noch weiter ein.
Wir freuen uns sehr über Euer Kommen und über einen nährenden, innerlich bereichernden Austausch!
Thema: Film: Die Momo-Bewegung – Zuhören für den Frieden
(Einladungsfilm, 2023)
Sibylle und Beate führten durch den Morgen. Ihnen herzlichen Dank!
Sibylle regte an, den Film unter dem Aspekt Zuhören anzusehen.
Einander wertschätzend zuhören. Den Menschen beim Zuhören sehen. Nicht durch Rechthaberei in Parteien spalten sondern Anteil nehmend. Gibt es eine Brücke im Miteinander?
Michael Endes Märchen-Roman Momo ist Grundlage für diesen Interviewfilm.
Aus einer Buchbeschreibung zu Momo:
Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann …
Aus: Zivilcourage.TV Momo Bewegung 2023/9
Michael Ende war nicht nur ein weltberühmter Kinderbuchautor, sondern auch ein sehr angesehener politischer Aktivist, der in seinem Buch ‚Momo‘ das Geheimnis der friedlichen Revolution versteckt hat.
Der Diplom-Ökonom Werner Onken schrieb: (Momo) soll die Schöpfung Meister Horas vollenden, indem sie anstelle der grauen, das Leben zerstörenden Geldordnung eine den kosmischen Ordnungsprinzipien entsprechende lebendige Geldordnung aufrichtet, die den Zeit-Diebstahl fortan unmöglich macht. (Das ‚Morgen-Land‘) Michael Ende stimmte dieser Interpretation zu (→ Link). Auch er hatte sich bereits ausgiebig mit der Phantasie eines ‚alternden Geldsystems‘ beschäftigt und war sich sehr wohl bewusst, welche gesellschaftlichen Kräfte befreit werden, wenn der Geldfluss vom Zins erlöst wird und zusätzlich mit einer ‚Umlaufsicherungsgebühr‘ versehen wird. Solch im Fluss gehaltenes Geld ist der niemals endende Traum der Humanisten, weil alle Bürger sich auf lange Sicht verselbstständigen könnten, nicht mehr erpressbar wären und mehr Freizeit für sich selbst gewinnen würden. Die sich daraus formierenden unabhängigen Bürger stellen dann die ideale Basis für eine echte Demokratie dar. Solch eine florierende Epoche erlebte die Menschheit bereits während der Blütezeit des Hochmittelalters (Gotik), wo auch in einem zeitlichen Intervall eine Umlaufsicherungsgebühr (Steuer) auf das damalige Tauschmittel (Brakteaten) erhoben wurde. Gleiches geschah ebenfalls in Wörgl (Österreich) im Jahre 1932/33 und löste ein Wirtschaftswunder aus. Solch eine Währungsreform war bislang nicht interessant, da das System zu stabil war. Da aber die Inflation inzwischen sichtbar geworden ist und die Menschen sich Fragen über das Geldsystem stellen, hat nun die finale (Stern-) Stunde geschlagen!
Das Ziel der Momo-Bewegung ist eine humorvolle, kreative und solidarische Friedensbewegung, die mithelfen möchte, diesen Traum in die Öffentlichkeit zu tragen, indem u.a. Künstler und kritische Ökonomen kooperieren und gleichzeitig die Werte der kleinen Momo hochhalten: Die Wertschätzung der eigenen Zeit (Selbstermächtigung), das heilende Zuhören (Grundprinzip der Demokratie) und das gemeinsame Spielen.
kontakt@momo-bewegung.de
Der Film hat vielfältige Themen in uns bewegt. Der Austausch nach diesem Film war reichhaltig und tiefgründig.
Mich selbst hat sehr berührt, wie dieses Kind durch Zuhören die Seele der grauen Herren erreichte.
Wie sich diese wehrten, um der Berührung zu widerstehen.
Im Film wurde angeregt, die Themen in die Welt zu bringen. Z.B durch Austausch im Gesprächskreis, Gedichte, Skulpturen, Gestalten—Jeder auf seine Art!
Hier nur einige Sätze und Gedanken aus unserem „Gesprächskreis“:
Konsumrausch: Es ist die Entscheidung jedes Einzelnen.
Ist es das Geld, das uns hindert auszusteigen oder der eigene Entschluss?
Wie müssten wir die Gesellschaft gestalten, dass es Allen gut geht?
Das Geldsystem ist ein Symptom, keine Ursache. Ein Tauschsystem der Waren gibt es nicht mehr. Tausch der Güter, die wir konsumieren, ist in alter Weise nicht möglich. Wie könnte es—neu gedacht— aussehen?
Das Geldsystem, Banken, Kapitalismus—Jeder von uns trifft im Alltag Entscheidungen, die dieses System stützt.
Wir hängen an diesem System, weil es in der Regel keine Gemeinschaften oder Familien gibt, die uns stützen. So finden wir hier vermeintliche Sicherheit.
Zeit und Geld haben miteinander zu tun. Einzelne Menschen schaffen es, aus dem System auszusteigen, zu Gunsten der privaten Zeit.
Man könnte anders darauf schauen: Was brauche ich für mein Leben? —Dann Geldvertrag abschließen—dann Zeitgewinn für mein Leben.
Machtstrukturen haben nicht zwingend mit dem Geld zu tun, sondern mit den Menschen.
Ein Weg aus dem System könnte sein:
Auseinandersetzung mit Natur und Vergänglichkeit——Sehen, was in der Gesellschaft gebraucht wird—–Kleine Wurzeln wachsen lassen, an dem Platz, an dem man gerade steht—–Wie kann ich Zeit für mich und die Gesellschaft einsetzen?—–fließende Grenzen zwischen Arbeit und Ehrenamt———————
Texte:
Zum Abschluss lasen Ursula und Erich eigene Texte, passend zum Thema, vor. Danke dafür!
mitten im Hochsommer wollen wir Euch morgen begrüßen zu unserem Kreistreffen von !!!!11 Uhr!!!!- ca. 14:30 in Neutsch 72!
Gerade ballen sich die Ereignisse in unseren Leben und wir freuen uns deswegen auch einfach mal zusammen zu kommen, Zeit zum Teilen zu haben und Raum für Rückverbindung mit dem Gefühl von Heimat, Zugehörigkeit zum heiligen Leben, und das in Einfachheit!
Wir werden Zeit haben im Garten zu verweilen, jedeR für sich und Zeit, um in sich hineinzuspüren….einfach mal Zeit und Raum zum Atmen und Spüren. Eine Pause!
So wie gerade die Pause im Sonnenjahr war und auch noch ist, bevor sich die Energiebewegung wieder weiter bewegt, ins Loslassen.
Inspiriert von einem Film über die Momobewegung, wollen wir diesen auch morgen noch zeigen.
Liebe Freunde des Kreis e.V., hier kommt mal eine Einladung auf die Schnelle, das nächste Mal wird es wieder etwas länger und ausführlicher… Wir treffen uns diesen Samstag, den 04.07.2026 von 11 bis ca. 13/14 Uhr in Neutsch 72. Wir… Weiterlesen: Einladung zum offenen Kreistreffen am 04.07.2026
Hallo liebe Freunde des Kreis e.V., der Mai ist so lebendiger Monat, voller Fülle. Die Eisheiligen liegen jetzt hinter uns und die feurige Sonnenenergie heizt wieder alles ein. Wir sind auch sehr dankbar für den Regen, der in den letzten… Weiterlesen: Infobrief Mai 2026
Liebe Mitglieder und Interessierte des Kreis e.V., heute halte ich es kurz. Am Samstag, den 25.04.2026 treffen wir uns wie gehabt von11 Uhr bis ca. 14 Uhr in der Neutsch 72 im Gruppenraum. Zu unserem Offenen Kreistreffen bringt gerne etwas… Weiterlesen: Einladung zum Offenen Kreis am 25.04.2026
Liebe Freunde und Interessierte des Kreis e.V., das Leben in der Natur ist nun wirklich aus allen dunklen Löchern wieder hervorgekrochen oder auch herausgesprossen. Die Vögelchen sammeln Nest Material bei uns auf der Terrasse…die Schnäbel voll mit Schafswolle – und… Weiterlesen: Infobrief April 2026
Liebe Kreis Freunde, ganz zart und doch unaufhaltsam erwacht die Erde und ein Segen zieht über das Land. Morgens klingt das Land wieder und die Frühblüher schenken uns Freude bei ihrem Anblick… Und schon geht es los und der Frühling grünt… Weiterlesen: Einladung Offener Kreis am 7. März 2026