Infobrief 40

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

aus dem nebeligen Odenwald senden wir Euch die besten Wünsche zu Weihnachten und zum

Neuen Jahr 2017.

Im 40. Infobrief informieren wir Euch über unser Treffen im Offenen Kreis am 17 Dezember 2016.

Mit Freude begrüßte Sibylle, neben den Mitgliedern, 3 neue Interessenten, die zum ersten Mal am Offenen Kreis teilnahmen.

Der Offene Kreis begann mit Denkminuten an Aleppo und deren Bewohner, die so großes Leid erdulden müssen und mit der inneren Bitte um Frieden in Syrien und in der Welt.

Danach war ein großes Bedürfnis da, die innere Betroffenheit über das aktuelle Geschehen mitzuteilen. So berichtete ein TN. z.B. von seinem Vater, bei dem, ausgelöst durch die Fotos aus Aleppo, eigene Kriegserinnerungen aus dem zweiten Weltkrieg auftauchen und der Schmerz ist für den Vater immer noch da…………….

TN erinnerten an unsere Mitverantwortung, indem Deutschland Waffenmaterial in Kriegsgebiete liefert. Es gibt da eine Karikatur— ein großes Schiff mit Waffenmaterial, das Richtung Kriegsgebiete steuert und ein kleines Mini-Boot, besetzt mit Flüchtlingen—, das den Wellen trotzt und in Gegenrichtung fährt. Das gibt zu denken………Oder?

Dieser Krieg blieb weiterhin Thema im Offenen Kreis. In der Zeitschrift Oya wurde die Frage gestellt, ob wir durch den Grashalm der Hoffnung, den wir immer wieder ergreifen, ungute Systeme aufrecht erhalten?

Trotzdem. Sibylle erinnerte daran, dass im Film Tomorrow, dem Film über Projekte der Nachhaltigkeit den wir beim letzten Treffen sahen, Einzelne unendlich viel bewirkt haben. Gibt das nicht Grund zur Hoffnung? Oder hindert uns die Hoffnung am Handeln? Und aus welcher Haltung gehen wir dann ins Handeln?

Wir beschäftigten uns weiterhin mit Fragen, die in der aktuellen Zeitschrift Oya gestellt wurden.

Dabei wurde uns bewusst wie sehr wir alle unser Denken und Fühlen auf das Mangelerleben ausrichten und wie wenig wir im Vertrauen zum Leben sind. Wie wenig Dankbarkeit wir leben im Gegensatz zu den Menschen in früheren Zeiten, die 1/10 ihrer Ernte als Dank an die Natur stehen ließen ( Wildbeutestand) oder die 1/10 ihrer Einnahmen für Menschen in Bedürftigkeit spendeten oder spenden.

Alwin las uns dazu einen Text aus dem Buch: Glenda Green.–Liebe und Bewusstsein.— S. 229-232 vor.Vom Garten Eden. Vom zehnten Baum, der prall gefüllt stehen bleiben durfte. Vom Symbol der Fülle.

Das Mangelerleben entspringt unserem Kopf. Der Glaube an den Mangel ist uns zur Gewohnheit geworden. Er erzeugt Kontrolle und Konkurrenzdenken.

Mangelerleben erzeugt Krieg—in uns—in der Welt. Sollten wir da nicht mit unserem inneren Frieden beginnen. Den Krieg, das Mangelgefühl, in uns selbst beenden?

Wenn wir uns der Fülle, der Dankbarkeit, dem spirituellen Wohlstand , der Nächstenliebe öffnen, wenn wir uns den wohltuenden Erfahrungen in der Natur, der Verbindung zur Natur öffnen ( der Grünkraft, laut Hildegard von Bingen) ,dann gewinnt unser Leben eine andere, positive Ausrichtung.

Wohltätigkeit und Nächstenliebe sind sichtbare Seiten unseres spirituellen Wohlstands. (Weihnachten?)

Dem Organisationsteam ganz herzlichen Dank, insbesondere an Sibylle, die das Treffen leitete.

Es entstand im Kreis ganz spontan das Bedürfnis 1 Std. in der Natur unterwegs zu sein.

Danach wurden noch organisatorische Fragen besprochen.

Hildegard

Ps: Für die Führung in der Grübe Messel—1 April 2017— sind noch Plätze frei. Anmeldung bei:

hildegard.hillenbrand@t-online.de