Aktuelles

Einladung zum Natur-Erlebnis-Tag am Sonntag, den 7.7.24

Liebe Freunde vom Kreis eV,

Heute erreicht Euch die Einladung zum Natur-Erlebnis-Tag am Sonntag, den 7.7.

Seit einigen Jahren ist „Der Kreis eV“ Teil des Netzwerk Naturpädagogik Darmstadt und seit dem sind wir auch immer mit dabei beim Natur-Erlebnis-Tag.

Wir haben dort einen Stand mit Informationen und Fotos der Visionssuchen und ein sehr beliebtes Kinderangebot

Töpfern mit Naturstempeln und Co

Leitet die Einladung gerne an Familien und Freunde weiter.

 Es ist ein sehr schönes Event, mit vielen Ständen und Angeboten für Kinder und wenn das Wetter mitspielt, spürt man die Leichtigkeit des Sommers.

Unser Platz ist am Ludwigsteich.

Ganz herzliche Sommergrüße

Beate

Infobrief 72

Liebe Mitglieder und Interessierte des Kreis e.V.,

am 8.6. trafen wir uns zu unserem Offenen Kreistreffen in Neutsch. Wir freuten uns über viele alte und neue Gesichter!

Sibylle berichtete uns über das Buch „Klima- eine neue Perspektive“ von Charles Eisenstein.

Es folgt eine sehr detaillierte Zusammenfassung.

Charles Eisenstein wendet sich entschieden gegen den CO2 Reduktionismus, der die Klimadebatte beherrscht und als Grundlage für politische und gesellschaftliche Entscheidungen genommen wird.

Sein Schlüsselsatz:“Die größte Bedrohung für das Leben auf der Erde, sind nicht die Emissionen der fossilen Brennstoffe, sondern der Verlust von Wäldern, Boden, Feuchtgebieten und marinen Ökosystemen. Das Leben erhält das Leben. Wenn diese Beziehungen zusammenbrechen, sind die Ergebnisse unvorhersehbar….. dies ist eine Bedrohung, der wir ausgesetzt sind, und da sie von vielen Faktoren abhängt, die noch dazu nicht linear sind, kann sie nicht durch einfache Reduzierung der CO2 Emissionen überwunden werden.“

In seinem Buch bringt er vielfältige Beispiele über die Schönheit und tiefe Verbundenheit, die die Ökosysteme lebendig erhält und auch scheinbar unbedeutende

Tiere oder Pflanzen eine wichtigen Beitrag für die Balance haben. Er zeigt die Trauer von Menschen über den Verlust und die Zerstörung der natürlichen Umgebung und ihre Liebe und Bereitschaft Verantwortung und Fürsorge zu übernehmen.

Wie ist es zu erklären, dass seit Beginn der Klimadebatte die Zerstörung der Ökosysteme unvermindert weiter geht? Der Kampf gegen den Klimawandel wird mit immer größerer Dringlichkeit geführt und in seinem Schatten schreitet die Plünderung der Ressourcen der Erde voran….Der Kampf gegen das Treibhausgas steht an erster und dringlichster Stelle, hinter dem menschliche Bedürfnisse zurücktreten müssen.

„Die Gleichsetzung von grün mit „wenig CO2“, diese Projektion einer komplexen Ursachenmatrix auf eine quantifizierbare Variable, verleitet uns zu denken, das Nachhaltigkeit zu einem nachhaltigen Leben führen und ein Leben wie es ist und für uns immer war, aufrechterhalten könnte. Die vorherrschenden Paradigmen grünes Wachstum und nachhaltige Entwicklung können so legitimiert und beibehalten werden. Und sie sind unbedingt notwendig um unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem mit seinem endlosen Ressourcenhunger aufrechtzuerhalten.“ S.80

Die Zerstörung lokaler Ökosysteme kann die Wirtschaft ausgleichen durch Co2 Zertifikate und selbst Umwelt zerstörerische Produkte werden dadurch Co2 neutral. Die schädlichen Auswirkungen der erneuerbaren Energien, wie z.B. der Giftmüll, der bei der Produktion von Solarpaneelen und Lithiumbatterien anfällt oder die landwirtschaftlichen Flächen die sich in „Solarmonokulturen“ verwandeln, wird nicht berücksichtigt…….diese Technisierung führt zu weiterer Steigerung des Energieverbrauchs, Kontrolle und Beherrschung der Natur z.B. durch Geo-Engineering, Ausbau von Monokulturen und genmanipulierten Pflanzen und Tieren und Arzneimitteln, ebenso wie Kriege, die um Ressourcen geführt werden. Die gesundheitlichen Folgen können durch Luft- Wasserfilter, EMF-Blocker, Nahrungsergänzungsmitteln, Klimaanlagen, Antibiotika, Impfungen…..bekämpft werden. (S.2)

Diese Kriegslogik bietet keine Ursache für die Lösung eines komplexen Systems an. Co2 Reduktionismus ist wie Keimreduktion in der Medizin und entspringt der Logik einer materialistischen Sichtweise, die die Erde nur als Objekt für das Wirtschaftssystem sieht.

„Dieses Denkmuster wird Fundamentalismus genannt und es entspricht in seiner Dynamik zwei Institutionen, die für unsere Zivilisation prägend sind: Geld und Krieg. Fundamentalismus reduziert das Komplexe auf das Einfache und verlangt die völlige Ausrichtung auf ein letztes Ziel, dem das unmittelbare, das Menschliche, das Persönliche geopfert werden muss…..Diszipliniert durch eine existenzielle Bedrohung, wendet sich ein Land im Krieg von Kultur, Müßiggang, bürgerlichen Freiheiten und allem ab, was nicht kriegswichtig ist.“ (S. 48)

Möglich wird dies, weil wir als Menschheit die Verbindung mit der Natur verloren haben und immer tiefer in die materialistische Sichtweise eingebunden sind. Wir haben die Nabelschnur mit unserem natürlichen Sein, mit der Erde verloren und sind stattdessen zunehmend mit der „Nabelschnur“ des Handys und den Ersatzbefriedigungen der technischen Konsumwelt verbunden. Unsere Kultur zerstört den Planeten mit dem Glauben an Zahlen und Technisierung. Das herrschende Narrativ erzeugt immer mehr einen Zustand von Mangel und Angst und bietet als Lösung den Kampf gegen oder für……an. Es erzeugt Spaltung, weil soziale Bedürfnisse zurücktreten müssen.

Wenn wir etwas ändern wollen, …“dann müssen wir unsere Süchte aufgeben, insbesondere eine viel grundsätzlichere als die nach fossilen Energien, nämlich unsere Kampfeslust.“ (S. 38)

Dem gegenüber sagt Charles Eisenstein, dass wir uns in einer Krise des Seins befinden und die Umweltkrise nach einer Revolution der Liebe verlangt. Wir scheinen wie Suchtkranke, die ihren Kurs nicht ändern können und Sucht entsteht, wenn Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden können.

Auf menschliche Grundbedürfnisse nach Verbundenheit, Gemeinschaft, Schönheit wird mit Imitaten reagiert……Nur wenn wir unser inneres Ökosystem in seiner Fülle – unsere ganze Fähigkeit zu lieben – wieder herstellen, gibt es Hoffnung auch das äußere Ökosystem wiederherzustellen.“ (S. 27/28)

Ein lebendiger Planet ist ein widerstandsfähiger Planet. „Begründet auf dem Prinzip, das das Leben günstige Bedingungen für das Leben schafft, wären die wichtigsten (S. 3) Organe diejenigen, die voll von Leben sind: Wälder, Feuchtgebiete, Flussdeltas, Korallenriffe und üppiges Grasland mit seinen riesigen Tierherden.“ (S.134)

Während sich der größte Teil des Diskurses über den Klimawandel um Temperatur dreht, ist das Wasser der klimatische Faktor, der das Leben am unmittelbarsten beeinflusst.

Wir danken Sibylle sehr für diese Ausführung und für das Aufgreifen dieses uns allen am Herzen liegenden Themas.

Nach einer kleinen Pause lauschten wir einem Lied, welches Beate uns mitgebracht hatte.

The Lost Words Blessing- Spell Songs

Welches aus einem Leben im Einklang sprach…

Passend zu unserem Thema schauten wir noch den nährenden und mutmachenden Film „Water is Love“ an.

Es geht um die Restoration von Wasserkreisläufen, das Wasser wieder in seinen natürlichen Fluss zu bringen, da Wasser auch Liebe ist.

Und es ging um die Jugend und die nährende und unterstützende Verbindung mit den Älteren.

Ganz im Sinne unseres Verein „Der Kreis“ und den Initiationsreisen.

Wir gingen sehr erfüllt und bestärkt wieder nach Hause in unsere Welt.

Möge das Wasser wieder unsere Herzen berühren und tief in sie einsinken!

Herzliche Grüße von Eurem Kreisvorstand und dem Vorbereitungsteam

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Einladung zum Kreistreffen am 08.06.2024

Liebe Freunde des Kreis e.V,

nach einer längeren Pause treffen wir uns am kommenden Samstag,

den 8.6. von 11- ca.13 Uhr , in der Neutsch 72,

zu unserem Offenen Kreistreffen.

Ihr seid alle herzlich Willkommen! Da unser gesellschaftliches Leben stark durch die Bedrohung des Klimawandels bestimmt wird, möchten wir uns bei unserem Kreistreffen mit diesem Thema beschäftigen.

 Wir werden uns dabei an dem Buch von Charles Eisenstein „Klima – eine neue Perspektive“ orientieren.  

Seine Einschätzung: „Die größte Bedrohung für das Leben auf der Erde, sind nicht die Emissionen der fossilen Brennstoffe, sondern der Verlust von Wäldern, Boden, Feuchtgebieten und marinen Ökosystemen….diese Bedrohung kann nicht durch einfache Reduzierung der CO2 Emissionen überwunden werden.“ Statt mit technokratischen Lösungen eine materielle Welt zu kontrollieren, sei die Umweltkrise eine Krise des Seins und verlange nach einer Revolution der Liebe

Nach einer Einführung möchten wir die Thematik vertiefen mit dem Film „Wasser ist Liebe“ (Von den Tamera Filmemachern)

Indiens „Wassermann“ Rajendra Singh (hat bewirkt, dass 11 Flüsse und eine Fläche in der Größe von Belgien sich wieder regenerieren konnten) sagt:“ Wasser ist Leben. Aber Wasser ist nicht nur Leben, es macht das Klima und das Klima macht Wasser.“ Die Regeneration der Regenwasserkreisläufe ist die Grundlage für die Regenration der Ökosysteme. Und in einem Lied heißt es: Wasser ist ein Wesen – hat eine Seele – ist Erinnerung – hat Wissen – ist Liebe

Trailer:

In allem kommen wir auf diese Grundfragen, mit welchen wir uns im Kreis immer wieder beschäftigen:

Mit welchen Werten lebe ich? Wie ist meine Verbindung zur Erde? Wie kann ich Teil der Regeneration und einer liebevoll verbundenen Lebensweise mit allem Sein werden?

Schön, wenn Du kommst!

Liebe Grüße mit ganz viel Regensegen

Beate

Kreistreffen und Initiative für den Frieden am Samstag 23.03.2023

Liebe Mitglieder und Freunde des Kreis e.V.,

wir senden Euch eine kleine Erinnerung zu, dass wir am kommenden Samstag, den 23.3. unser nächstes Kreistreffen haben. Wir starten um 11 Uhr mit der Mitgliedervollversammlung und werden um ca. 12 Uhr 30 für unser Kreistreffen zusammenkommen.

Bitte lest hierfür weiter, was Sibylle geschrieben hat. Außerdem gibt es auch noch drei Anhänge.

Um 14 Uhr endet unsere gemeinsame Zeit.

Wie immer findet unser Treffen in der Neutsch 72 statt.

Schön, wenn ihr kommt und wir uns wiedersehen!

Herzliche Grüße

Beate

Nach unserer Mitgliederversammlung möchten wir uns Zeit nehmen für einen Austausch über das Thema Frieden in einer unfriedlichen Welt. Im Jahreskreis treffen wir uns zur Tag und Nachtgleiche, das Licht wächst, der Frühlingskraft entfaltet sich und überall wächst neues, zartes Grün. In unserem Weltengeschehen braucht der Samen des Friedens Pflege und Zuwendung. Deutschland hat sich in eine kriegstüchtige Gesellschaft verwandelt und will mit Waffen Frieden erkämpfen. Sind die Kriege in der Ukraine, in Nahen Osten weit weg? Wenn wir uns als Teil der Menschheitsfamilie erleben, von einem Interbeeing allen Seins ausgehen – wie geht es uns mit dieser Situation?

Das Friedensforschungszentrum Tamera ist seit vielen Jahren mit Friedensaktivisten aus Israel, Palästina und weltweit verbunden. In der Zeit vom 19.03, -23.03. haben sie zu Friedensaktivitäten aufgerufen und möchten damit die „globalen Netzwerke der Herzen sichtbar machen.“ Das Manifest findet ihr im Anhang.

Das Friedensmanifest wurde von Menschen geschrieben, die sich bereits aktiv für Frieden engagieren und es wirkt  wie ein Weckruf. Wenn wir uns echt auf die Bedrohung durch Krieg und Gewalt einlassen, kommen wir mit dem Verletzlichsten in uns in Berührung. Kann wir das wirklich zulassen und was würde es verändern?  Bei unserem Treffen ist Raum in uns hineinzuspüren, welche Gefühle in der Tiefe in mir berührt sind. Etwas zu spüren und wahrzunehmen, zu dem wir uns im Alltag keine Zeit nehmen. Dazu gehört auch, anzuerkennen, wo ich aus Selbstschutz Grenzen habe und mich innerlich distanziere.

Im folgenden noch ein Auszug aus einem  Text von Tamera:



„Die Ereignisse in Gaza halten uns nach wie vor in einer Art Fassungslosigkeit und haben uns veranlasst, nicht aufzugeben. Wir wissen es schon lange: Es dient nicht dem Frieden, Gewalt mit Gegengewalt zu beantworten. Was zur Zeit auf der Erde geschieht, braucht unsere deutliche und klare Stimme. Wir arbeiten für eine Zukunft ohne Gewalt…..Bei unserer Konzentration auf Gaza wurde es mehr als deutlich, dass es ein globales Thema ist, dessen Lösung von uns allen abhängt und was sich natürlich auch auf andere Kriegsgebiete bezieht. Das Problem kann nicht mehr auf der Ebene von Nationen gelöst werden, wir sehen nur noch einen Ausweg, um aus dieser globalen Sackgasse des Krieges auszutreten: die Kooperation mit der Matrix des Lebens und die Erinnerung daran, wie diese Erde bewohnt werden möchte…..Unser Mitgefühl gilt allen, die in ihren Familien nahestehende Freunde und Verwandte verloren haben. Gemeinsam müssen wir uns fragen, wie wir aus dieser Spirale der Gewalt und der Misshandlung dieser Erde austreten können…….Wir laden dazu ein, euch an heiligen Kraftplätzen der Erde durch heilige Feuer und/oder stille Meditationen (und anderen Aktivitäten……) mit der heiligen Allianz des Lebens zu verbinden.“



In einem Interview beim summit der Pioneers of change wurde Sabine Lichtenfels gefragt, was sich die notleidenden Menschen von uns wünschen würden? Sabines Antwort: Sie wünschen sich gesehen zu werden, sie wünschen sich Anteilnahme, sie möchten eure Stimme hören:  „Nicht in meinem Namen“.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 23.03.2024 um 11:00 Uhr

Lieber Mitglieder und Interessierte des Kreis e.V.,

heute versenden wir Euch die Einladung zu unserer Mitgliederversammlung, welche am Samstag, den 23.3. um 11 Uhr in Neutsch stattfindet.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Ihr findet die Einladung im Anhang.

Aus dem langsam erwachenden Frühling ein Gruß zu Euch hin

Beate für den Vorstand


Einladung zur Mitgliederversammlung
Liebes Vereinsmitglied,
wir laden Dich herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung am Samstag, 23.März 2024 um 11 Uhr bei Alwin Graf, Neutsch 72, 64397 Modautal
Tagesordnung:

  1. Bericht über die Vorstandsarbeit und Vereinsaktivitäten, insbesondere
    auch über die Initiationsreisen
  2. Diskussion
  3. Bericht des Kassenprüfers
  4. Entlastung des Vorstandes
  5. Wahl des Vorstandes
  6. Nächste Vereinsaktivitäten
  7. Verschiedenes

Wir freuen uns sehr auf Euch und grüßen ganz herzlich.
Mit herzlichen und hoffnungsvollen Grüßen
Euer/Ihr Vorstand
Hildegard Hillenbrand
Beate Telkemeier
Andreas Stachowiak
Andreas Telkemeier

Infobrief 71

Liebe Freunde und Interessierte des Kreis e.V.,

heute senden wir Euch den 71. Infobrief zu und außerdem den Text von Marina Stachowiak „Rückkehr der Göttin“. Wir sind immer noch sehr bewegt von dem Film „From the Goddess“, welchen wir vorletzten Samstag gezeigt haben. Danke an Hildegard für das Verfassen des Infobriefes und das Schildern deines persönliches Erlebens.

Und auch danke an Marina Stachowiak für den spannenden Text, welcher sich auch mit er gleichen Thematik befasst. Link zum Text „Rückkehr der Göttin“

Viel Freude beim Lesen!

Im nächsten Monat am 23.3. findet unsere Mitgliederversammlung statt, die Einladung folgt dieser Email. Im Nachhinein werden wir noch ein Offenes Kreistreffen gestalten. Wir wünschen Euch ein langsames Eintauchen  in die Frühlingskraft und ein stetiges Aufsaugen von Licht und Vogelgezwitscher!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen,

Beate

Infobrief Nr. 71 Neutsch, Februar 24

Liebe Mitglieder, Freunde, Interessierte und Förderer des Vereins der Kreis e.V.

Am 09.02.24 trafen wir uns wieder in etwas größerer Runde in unserem „Offenen Kreis“ zu dem auch in Zukunft JEDER herzlich eingeladen ist!

Sibylle und Beate leiteten das Zusammensein. Vielen Dank!

Beate zeigte uns den Film aus einer 6-teiligen Dokumentationsreihe „From the goddess“ <Die Dokumentationsreihe untersucht die zentrale Rolle der großen Göttin in der Frühgeschichte und in der Neuzeit> (Aus dem Internet)

Im Geschichtsunterricht oder in anderen Filmdokumentationen erfuhren und erfahren wir vorwiegend, dass die Zeit unserer Ahnen total kriegerisch gewesen sein soll und ja auch war. Mich hat in dieser Doku-Reihe erstaunt, wie friedlich unsere frühesten Vorfahren – im Einklang mit der Natur- miteinander lebten. Tausende und Tausende von Jahren blieb dies so. Mann und Frau teilten den Alltag gleichberechtigt. Eine friedliches Zusammenleben und eine Gruppenzusammengehörigkeit war Alltag. Dies bezeugen auch neueste archäologische Forschungen. Ein Matriarchat das Männer unterdrückt, gab es nicht.

Mit dem Symbol der Göttin im Matriarchat ist ursprünglich die Natur gemeint. Durch einen Klimawandel und der damit verbundenen Trockenheit, waren die Steppenvölker gezwungen, in andere Weidegebiete zu wandern. Durch die damit verbundene Verdrängung anderer Volksgruppen, kam es zu ersten kriegerischen Auseinandersetzungen. Vorher kannten unsere Ur-Ahnen keine Kriege.

Die Thematik in diesem Film ist sehr umfangreich und gab uns Anlass, zu einem regen Austausch. Ich finde, dass der Film Hoffnung weckt. Warum sollten wir uns das Zusammenleben unserer Ahnen nicht zum Modell machen?

Warum sollte es nicht mehr möglich sein im Frieden miteinander zu leben?

Unsere Ahnen, können uns zeigen, wie es geht.

Im Namen des Vorstandes.

Liebe Grüße

Hildegard

Ps: Unser nächstes Treffen ist am: 23.03.24

Einladung zum Kreistreffen am 10.02.2024

Liebe Freunde und Interessierte des Kreis e.V.,

langsam tauchen wir wieder auf aus der dunkelsten Zeit im Jahr und spüren schon den Frühling kommen.

In ein paar Tagen feiert die Erde auch Lichtmess, Imbolc. Die Flamme brennt wieder heller. Im Kalender ist der Frühling ja noch weit weg, aber im Jahreskreis beginnt er schon zart am 1. Februar, dahinein gehört  auch die Fastnachtszeit…das Austreiben des Winters. Und so bunt und auch wechselhaft närrisch geht es auch in dieser Jahreszeit zu…mal ist es noch eisig kalt, dann wieder können wir uns schon an der Sonne erfreuen. Dieses Sprunghafte gehört in diese Zeit.

Mit neu entzündeter Flamme geht es auch bei uns weiter im Kreis. Für dieses Jahr starten wir mit einem neuen Thema. Es geht um unsere Wurzeln hier in Europa, um die Zeit der Göttin, in welcher die Menschen friedlich zusammen lebten.(HER- Story)

Wie ich finde fehlt uns oft ein guter Zugang zu unseren Ahninnen und Ahnen…wir haben eine lange Geschichtsschreibung (His-story) von Kriegen und Herrschaft, nichts von dem wir Kraft schöpfen könnten…und wir schauen uns um in anderen Kulturen, welche noch die Lebensweise der Harmonie mit der Erde bewahrt haben. Und das ist auch von großem Wert.

Wir wollen uns nun in den nächsten Kreistreffen auf die Spuren unserer Wurzeln begeben und in ihnen etwas finden, was uns nährt, mit dem wir uns verbinden können.

Ich freue mich schon sehr auf dieses Jahr und diese Forschungsreise. Für mich ist diese Reise  sehr erhellend und verbindend.

Wir treffen uns am Samstag, den 10.Februar von 11- ca. 13 Uhr 30 in der Neutsch 72

Wir werden diesmal den ersten Film aus der Filmreihe „From the Goddess“ von Laura Hirch schauen. Episode 1 : „Ancient Mother- Ur Mutter“ und uns hinterher darüber austauschen , nachspüren…

Hier kommt der Trailer: FROM THE GODDESS Doku-Serie / Trailer DEUTSCH/ GERMAN (youtube.com)

Wir sind schon sehr gespannt auf unseren Austausch.

Schön, wenn wir uns bald wiedersehen,

Beate für den Kreis

Infobrief 70

70. Infobrief Dezember 2023

Liebe Freunde des Vereins „Der Kreis“,

heute wollen wir Euch noch den letzten Infobrief zukommen lassen.

Mitte Dezember hatten wir ein letztes Offenes Kreistreffen, bei welchem uns Erich aus Vivian Dittmars Buch über den Wohlstand in Beziehungen berichtete.

Darauf folgte ein ehrliches Teilen in der Runde, wie es jedem in seinem Leben ergeht.

Zum Abschluss las Beate noch einen Text von Ursula Segezzi über die Wintersonnenwende vor und wir ließen mit einem Räucherritual Altes gehen und segneten uns gegenseitig mit dem Rauchgeist der Pflanzen.

Im November war Gerald Klamer zu Gast mit seinem Bericht über die Karpaten. Diese Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Verein „Neutsch aktiv“ statt.

Das wohl wichtigste Ereignis in diesem Jahr für unseren Verein war die Visionssuche „Into the Wild“ für die jungen Männer, welche in Sulzbach am Rhein stattfand.

Die Männer hatten einen tollen Platz und ganz besondere Herausforderungen mit dem wilden Wetter von Starkregen und Sturm. Alwin und seine Mentoren kamen beglückt zurück und berichteten von den wertvollen Prozessen der jungen Männer.

Im Oktober fand dann das Nachbereitungstreffen mit den Eltern in Neutsch statt, welches auch sehr berührend und bewegend war. Tiefe Wandlungsprozesse waren und sind sichtbar im Gange.

Wir danken Alwin und Marlene aus vollem Herzen für diese Fackel, welche sie hochhalten und ein Licht für viele junge (und Ältere ;)) Menschen sind.

Außerdem geht ein großer Dank an die Mentoren und Mentorinnen, ohne sie wäre die Begleitung der jungen Menschen nicht möglich.

Und natürlich danken wir allen Förderern und Mitgliedern, die diese Arbeit mittragen.

Nun geht ein reiches und weltlich erschütterndes Jahr durch die tiefsten und magischsten Räume im Jahreskreis, um sterben zu lassen, zu regenerieren, sich selbst zu erneuern und um dann mit neugeborenen Lichtimpulsen frisch zu weben im Jahr 2024.

So lassen auch wir ruhen und freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2024.

Die Termine stehen schon fest und kommen per E-Mail zu Euch.

Neue Termine 2024 wie immer samstags von 11-14 Uhr in Neutsch 72

10. Februar, 23. März, 08. Juni, 07. Juli ist der Naturerlebnistag, 24. August, 26. Oktober, 14. Dezember

Im Frühjahr wird es eine Mitgliedervollversammlung geben.

Und natürlich werden wir im Sinne des Kreis e.V. in unseren Offenen Kreistreffen die Verbindung mit Natur, Körper und Bewusstsein stärken und nähren.

Kommt gut ins neue Jahr,

Euer Vorstand

Einladung zum Treffen am 16.12.2023

Liebe Freunde des Kreis e.V.,

der Kreis des Jahreslaufs geht zu Ende. Es wird still, dunkel, alles zieht sich ganz tief in die Erde und ruht, regeneriert.

So wünschen wir Euch , dass auch Euer Jahr laaangsam stiller werden kann, das endlich Ausatmen geschieht.

Am Samstag, den 16.12. haben wir noch ein letztes Kreistreffen in diesem Jahr. Eine gemütliche forschende Runde!

Es findet in der Neutsch 72 statt von 11 bis ca. 14:30.

Noch einmal wollen wir uns beschäftigen mit Vivian Dittmars Buch vom Echten Wohlstand

und damit auch genährt in die Weihnachtszeit gehen.

Wir freuen uns sehr über alte und neue Gesichter ( und Körper ;))

Es grüßt Euch

Beate für den Vorstand

Urwälder der Karpaten – Einladung zum Multimedia-Vortrag von Gerald Klamer am 11.11.2023

Zu Fuß durch die Urwälder der Karpaten
Vortrag des Waldwanderers Gerald Klamer in Neutsch am Samstag, den 11.November um 10 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus

Vor einem Jahr war der Waldwanderer Gerald Klamer zu einem vielbesuchten Vortrag über die Situation der deutschen Wälder in Neutsch, Modautal.

In seinem nächsten Projekt durchquerte er zu Fuß den größten Teil der letzten wilden Wälder der Karpaten. Dieses Gebiet ist vier Mal so groß wie das Saarland. In dieser zweitgrößten Gebirgskette Europas haben sich in einer Größenordnung von mehreren Hunderttausend Hektar vom Menschen fast unberührte Waldwildnisse erhalten, die unseren ursprünglichen Wäldern sehr stark ähneln. Diese unberührten Gebiete sind für die Biodiversität und gegen den Klimawandel äußerst wichtig.

Ende März 2022 beginnt Klamer seine Wanderungen bei noch winterlichen Verhältnissen, so dass er sich bald sogar Schneeschuhe zulegen muss, um überhaupt voran kommen zu können. In der Slowakei begegnet er Wölfen. Dort erfährt er auch von Naturschützern, warum das Auerhuhn, der Charaktervogel der Gebirgswälder so stark bedroht ist.

Rumänien ist das Land, wo 80 % der noch verbliebenen Urwälder der gemäßigten Zone Europas wachsen. Aber auch dort stehen die Wälder unter großem Druck. Immer wieder sieht er erschütternde Bilder, die zeigen, dass gerade jetzt die letzten wilden Wälder stark durch illegale Abholzungen bedroht sind. Er trifft Urwaldforscher und Aktivisten, die unter Lebensgefahr arbeiten und kann so Stück für Stück das Puzzle zusammensetzen, was jetzt zur Erhaltung der Urwälder getan werden muss.

Viele der Urwälder befinden sich in fast unzugänglichen Gegenden, in die Klamer nur mit großem körperlichen Einsatz und nicht unerheblicher Gefahr vordringen kann. Dafür wird er mit Beobachtungen von Bären und Auerhähnen belohnt, sowie vielen anderen Bewohnern der Wälder. Vom Winter läuft er durch den Frühling in den Sommer und erlebt so den Wechsel der Jahreszeiten ganz plastisch.

In den Südkarpaten besucht er das ehrgeizigste Nationalparkprojekt Europas, wo von einem deutschen Wolfsforscher initiiert, ein geschütztes Gebiet mit der zehnfachen Fläche des Nationalparks Bayerischer Wald entsteht. Dort kann Gerald Klamer sogar als ausgestorben geltende Tierarten wie die Wisente zusammen mit einem Ranger beobachten.

Der Vortrag ist eine fantastische Mischung aus persönlichem Abenteuer, Naturerleben, Wissenswertem über wilde Wälder und einem Appell zu ihrem Schutz. In einem 90-minütigen Vortrag erzählt Klamer diese Geschichte in einer interessanten Multivision, wo die Bilder zu denen er packend erzählt, sich mit ruhigen Passagen voller schöner Naturbilder abwechseln.

Der Vortrag ist kostenlos. Um eine Spende wird gebeten.